Ab 2016 verlangt die Familienkasse Ihre Steueridentifikationsnummer

Ab 2016 verlangt die Familienkasse Ihre Steueridentifikationsnummer und die Ihrer Kinder, wenn Sie Kindergeld beziehen.

Die Bundesagentur für Arbeit stellte aber klar, dass den Familienkassen die meisten Steuer-IDs bereits durch einen automatischen Meldeabgleich vorlägen.

In den Fällen, wo die Steuer-IDs nicht bekannt seien, würden Eltern im Laufe des Jahres 2016 kontaktiert.

Das Kindergeld werde in jedem Fall weiter ausgezahlt.

Quelle: Finanztip.de/Kindergeld vom 13.11.2015

Änderung Auszahlung Kindergeld ab dem 01.01.2016

Ab 2016 verlangt die Familienkasse zwei Identifikationsnummern

Um zu vermeiden, dass mehrere Personen für ein Kind gleichzeitig Kindergeld beziehen,

müssen Eltern der Familienkasse ab dem Jahr 2016 ihre eigene Identifikationsnummer und

die Ihres Kindes mitteilen.

Wenn Sie die Identifikationsnummer nicht zur Hand haben, sollten Sie diese frühzeitig beim

Bundesszentralamt für Steuern (BZSt) beantragen.

 

PRAXISHINWEIS: Die Familienkasse stellt die Kindergeldzahlung ein, wenn ihr am 1. Januar 2016

nicht beide Nummern vorliegen. Stellen Sie den Antrag deshalb frühzeitig.

Verwenden Sie dafür ein Formular unter www.bzst.de in den Rubriken „Steuern national“ und

„Steuerliche Identifikationsnummer“. Weil die Identifikationsnummern per Post zugestellt werden,

beträgt die Bearbeitungsdauer derzeit bis zu 4 Wochen. Wenn Sie die Identifikationsnummer erhalten haben,

teilen Sie sie Ihrer Familienkasse mit. Verzeichnis aller Familienkassen nach Bundesländern online

unter http://tinyurl.com/o7d8jaw.

 

QUELLE: IWW Institut Ausgabe 09/2015

Mehr Kindergeld, weniger kalte Progression

Der Bundesrat hat dem Gesetz zum Abbau der kalten Progression und zur Anpassung von Familienleistungen zugestimmt, damit können die geplanten Entlastungen für Arbeitnehmer und Familien in Kraft treten.

Um diese Beträge geht es:

- Der steuerliche Grundfreibetrag wird im Jahr 2015 um €  118 auf € 8.472 und im Jahr 2016 um weitere € 180 auf dann € 8.652 erhöht.

- Der Kinderfreibetrag wird für 2015 um €  144 und für 2016 um weitere € 96 erhöht.

- Das Kindergeld wird für 2015 um € 4 und 2016 um weitere € 2 pro Monat erhöht.

- 2016 wird der Kinderzuschlag für Geringverdiener um einen Betrag von € 20 auf dann € 160 monatlich angehoben.

- Der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende wird rückwirkend ab Januar 2015 um € 600 auf € 1.908 angehoben und für jedes weitere im Haushalts lebende Kind um € 240 aufgestockt.

Mit dem Gesetz soll ab 2016 auch die kalte Progression abgebaut werden. Dazu wird der Steuertarif leicht angepasst.

Quelle: BMF Pressemitteilungen vom 10.07.2015

Gesetzlicher Mindestlohn

Ab Januar 2015 gilt für Beschäftigte aller Branchen der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 EUR pro Stunde. Ausnahmen bestehen für Kinder und Jugendliche, Auszubildende, für Langzeitarbeitslose, für ehrenamtlich Tätige (Übungsleiter) und in gewissen Fällen für Praktikanten.

Kurzfristige Beschäftigung

Das Mindestlohngesetz bringt eine weitere Neuregelung: Aushilfskräfte wie Saisonarbeiter, Erntehelfer oder Ferienjobber dürfen ab 2015 bis zu drei Monate oder 70 Tage arbeiten. Bislang erlaubte die Ausnahmeregelung höchstens Zeiträume von zwei Monaten oder 50 Arbeitstage. Während eines Aushilfsjobs dürfen Schüler, Studenten oder Gastarbeiter beliebig viel Geld verdienen, ohne Sozialabgaben bezahlen zu müssen. Die Neuregelung ist vorerst auf die Jahre 2015 bis 2018 beschränkt.

Quelle. www.steuertipps.de

Einführung des Elterngeldes Plus

Ab 2015 können Eltern mit dem sogenannten Elterngeld Plus während einer Teilzeittätigkeit doppelt so lange Förderung durch Elterngeld erhalten wie bisher. Aus einem Elterngeldmonat werden dann zwei Elterngeld Plus Monate, dadurch verlängert sich die Förderung von 14 auf 28 Monate. Allerdings erhalten die Eltern dafür nur halb so viel Elterngeld wie regulär. Entscheiden sich beide Partner für eine Teilzeitarbeit, greift ein sogenannter Partnerschaftsbonus, der weitere vier Monate Elterngeld Plus bringt. Voraussetzung dafür ist, dass beide Eltern mindestens vier Monate 25 bis 30 Wochenstunden arbeiten. Das bisherige Elterngeld gibt es auch weiterhin. Die Eltern können jetzt zwischen beiden Fördermodellen wählen. Auch eine Kombination beider Varianten ist möglich, indem einzelne Elterngeld-Monate in Elterngeld Plus-Monate gesplittet werden. Zudem ist die Elternzeit auf drei statt bislang zwei Zeiträume erlaubt.

Quelle: WISO-Tipp

Lebenslanges Nummernschild

Eine echte Neuerung ist die ab Januar erlaubte Mitnahme der Kfz-Nummer an einen anderen Wohnort, Wer also in Köln wohnt und nach Berlin umzieht, darf künftig sein Nummernschild behalten, diese Regelung greift jetzt im ganzen Bundesgebiet. Die Höhe der KFZ-Versicherung richtet sich allerdings weiterhin nach dem tatsächlichen Wohnort des Fahrzeughalters.

Quelle: Postbank/Presseinformation

Änderung im Steuerrecht 2014

Grundfreibetrag beim Einkommensteuertarif

Von dem zu versteuernden Einkommen bleibt ab 2014 ein Grundfreibetrag
in Höhe von 8.354 Euro/16.708 Euro (Einzel-/Zusammenveranlagung) steuerfrei.

Reisekostenreform 2014

Abwesenheit                                              Pauschale

Eintägige Reise: 8 Std. und weniger           0  EUR

Eintägige Reise: mehr als 8 Std.                12 EUR

Mehrtägige Reisen:                                  12 EUR
Anreisetag ohne Zeitvorgaben
Abreisetag ohne Zeitvorgaben                 12 EUR

24 Stunden (Zwischentag)                        24 EUR

Quelle: Bundesfinanzministerium 10.01.2014

Steuerliche Entlastungen - Erhöhungen gebilligt

Der Bundesrat hat heute den Weg für wichtige Steuerrechtsänderungen frei gemacht.Dazu gehört die Erhöhung des steuerlichen Grundfreibetrages.
Die geplante weitergehende Entlastung von Beziehern kleinerer und mittlerer Einkommen durch den Abbau der kalten Progression wurde von der Bundesratsmehrheit weiter blockiert.

Der Grundfreibetrag wird in zwei Schritten angehoben: Ab dem 01.01.2013 wird er rückwirkend um € 126 auf € 8.130 erhöht.
Ab dem Jahr 2014 erfolgt dann eine weitere Erhöhung um € 224 auf € 8.354.
Der Eingangssteuersatz von 14 % bleibt konstant.

Der höhere Grundfreibetrag führt zusammen mit der verbesserten steuerlichen Absetzbarkeit der Rentenversicherungsbeiträge zu einer spürbaren Entlastung insbesondere von kleineren und mittleren Einkommen.

Quelle: Bundesfinanzministerium 01.02.2013

Parlament macht Weg frei für steuerliche Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen

Ein wichtiger Bestandteil des Gesetzesentwurfs zum Abbau der kalten Progression wurde heute vom Bundestag bestätigt.
Stimmt auch der Bundesrat zu, wird ab dem 01. Januar 2013 rückwirkend der Grundfreibetrag um 126 Euro auf 8.130 Euro erhöht.
Ab dem Jahr 2014 erfolgt dann eine weitere Erhöhung um 224 Euro auf 8.354 Euro.
Der Eingangssteuersatz von 14 % bleibt konstant.

Quelle: Bundesministerium für Finanzen 17.01.2013

Minijob-Grenze

Der Bundestag hat abgestimmt (Plenarsitzung am 25.10.2012).
Ab 01.01.2013 wird die Geringfügigkeitsgrenze von 400 € auf 450 € erhöht.

Quelle: news.bwr-media.de

Kindergeld - Auf die Arbeitszeit kommt es an

Seit Anfang 2012 wird Kindergeld für volljährige Kinder, die sich in der Berufsausbildung befinden, ohne Rücksicht auf die Höhe des eigenen Einkommens gezahlt. Vorher durfte das Jahreseinkommen des Kindes maximal 8.004 Euro betragen und das Kindergeld musste gegebenenfalls sogar zurückgezahlt werden.
Vorsicht: Voraussetzung hierfür ist, dass in einem Nebenjob eine wöchentliche Arbeitszeit von 20 Stunden nicht überschritten wird.

Quelle: Ihre Vorsorge; BMFI; TK

Kurzfristige Beschäftigung

Nach § 8 SGB IV ist eine Beschäftigung bis 2 Monate (50 Arbeitstage) kurzfristig,wenn sie nicht berufsmäßig ausgeübt wird, d.h. Sie sind in dieser Beschäftigung nicht sozialversicherungspflichtig (nicht mit der Steuer verwechseln, die nach wie vor bezahlt werden muss). "Eine kurzfristige Beschäftigung liegt vor, wenn die Beschäftigung von vornherein auf nicht mehr als zwei Monate oder insgesamt 50 Arbeitstage im Kalenderjahr begrenzt ist und nicht berufsmäßig ausgeübt wird. Die Höhe des Verdienstes ist dabei unerheblich".

Quelle: Mini-Jobzentrale Knappschaft Bahn See

ELStAB ist ab dem 01. Januar 2013 verbindlich

Ab dem 1. Januar 2013 ist das elektronische Verfahren ELStAM (elektronische Lohnsteuerabzugsmerkmale) für alle Arbeitgeber verbindlich. Ziel ist es, das Lohnsteuerabzugsverfahren für alle Beteiligten zu vereinfachen. Insgesamt sind über 40 Millionen Arbeitnehmer und mehr als zwei Millionen Arbeitgeber von der Umstellung betroffen.

Quelle: Bundesfinanzministerium vom 02.08.2012

Minijobber sollen ab 2013 bis zu 450 Euro verdienen können

Im kommenden Jahr soll die Minijob-Grenze bei 450 Euro liegen. Was schon länger im Gespräch ist, nimmt nun konkrete Züge an: Union und FDP haben sich auf einen Zeitplan geeinigt. Im September soll der erste Gesetzesentwurf stehen, der Ende November den Bundesrat passieren kann. Ab 2013 sollen Minijobber dann 50 Euro mehr verdienen können.

Quelle: Ihre Vorsorge TK